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DIN-Dichtungen nach Norm und Maß

DIN-Dichtungen sind genormte Flachdichtungen für definierte Einbausituationen in Rohrleitungen, Flanschverbindungen, Maschinen und technischen Anlagen. Festgelegte Abmessungen erleichtern die Auswahl einer passenden Dichtung und ermöglichen eine zuverlässige Zuordnung zu standardisierten Bauteilen. Bei diconfa finden Sie präzise gefertigte DIN-Dichtungen für unterschiedliche technische Anforderungen.

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Flanschdichtung DIN 2690 Gummi EPDM nach Maß
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DIN-Dichtungen für standardisierte Verbindungen

DIN-Dichtungen sind Dichtungselemente, deren Abmessungen, Formen oder Ausführungen einer festgelegten DIN-Norm beziehungsweise einer etablierten Normabmessung entsprechen. Im Bereich der Flachdichtungen werden sie zwischen zwei überwiegend ebenen Dichtflächen eingesetzt und durch das Zusammenfügen der Bauteile kontrolliert zusammengepresst.

Die Standardisierung erleichtert die eindeutige Zuordnung einer Dichtung zu bestimmten Flanschen, Rohrleitungen, Armaturen oder anderen technischen Komponenten. Anwender müssen die benötigte Dichtung dadurch nicht ausschließlich anhand frei gemessener Abmessungen bestimmen, sondern können sich zusätzlich an Norm, Nennweite und Druckstufe orientieren.

DIN-Dichtungen gehören zur übergeordneten Produktgruppe der Flachdichtungen. Abhängig von ihrer Form und ihrem vorgesehenen Einsatz können sie zugleich als Flanschdichtungen oder andere genormte Flachdichtungen eingeordnet werden.

Welche Vorteile bieten genormte Dichtungen?

Genormte Abmessungen vereinfachen sowohl die erstmalige Auswahl als auch den späteren Austausch einer Dichtung. Das ist besonders bei regelmäßig gewarteten Maschinen, Rohrleitungssystemen und technischen Anlagen von Vorteil.

DIN-Dichtungen bieten je nach Ausführung folgende Vorteile:

  • festgelegte und nachvollziehbare Abmessungen
  • einfache Zuordnung zu standardisierten Bauteilen
  • geringerer Mess- und Auswahlaufwand
  • gute Austauschbarkeit bei Wartung und Reparatur
  • reproduzierbare Ausführungen für wiederkehrende Bedarfe
  • Auswahl anhand bekannter Norm- und Größenangaben
  • Eignung für Einzelbedarf und Serienanwendungen

Eine Normbezeichnung allein garantiert jedoch noch nicht, dass eine Dichtung für jede Anwendung geeignet ist. Zusätzlich müssen Werkstoff, Medium, Temperatur, Druck und Konstruktion der Verbindung berücksichtigt werden.

Welche Ausführungen von DIN-Dichtungen gibt es?

DIN-Dichtungen können sich je nach Norm und Einsatzzweck in ihrer Form, ihren Abmessungen und ihrem Werkstoff unterscheiden. Im Bereich der Flachdichtungen sind beispielsweise ringförmige Dichtungen, vollflächige Flanschdichtungen mit Schraubenlöchern und weitere standardisierte Dichtungsgeometrien möglich.

Ringförmige DIN-Dichtungen werden häufig innerhalb des Schraubenkreises einer Flanschverbindung eingesetzt. Vollflächige Ausführungen erstrecken sich dagegen weiter über die Flanschfläche und können bereits passende Öffnungen für die Flanschschrauben besitzen.

Welche Bauform benötigt wird, richtet sich nach der vorhandenen Verbindung und der zugrunde liegenden Norm. Neben der Normbezeichnung sollten daher immer auch die tatsächlichen Abmessungen der Dichtung und des Bauteils miteinander verglichen werden.

Flanschdichtungen mit Abmessungen nach DIN 2690

Zu den bekannten genormten Flachdichtungen gehören Dichtungsringe mit Abmessungen nach DIN 2690. Sie sind für Flanschverbindungen mit ebener Dichtfläche vorgesehen und werden innerhalb des Schrauben- beziehungsweise Lochkreises zwischen den beiden Flanschen positioniert.

Die Dichtungsringe besitzen keine eigenen Schraubenlöcher. Innen- und Außendurchmesser richten sich nach der jeweiligen Nennweite und der vorgesehenen Flanschausführung.

Bei diconfa finden Sie unter anderem Flanschdichtungen aus EPDM mit Abmessungen nach DIN 2690 in zahlreichen Größen. Die konkreten Materialien, Abmessungen, Druckstufen und Produkteigenschaften können Sie der jeweiligen Produktbeschreibung entnehmen.

Die historische DIN 2690:1966-05 wurde inzwischen zurückgezogen. Die Bezeichnung wird weiterhin zur Zuordnung der bekannten Abmessungsreihe verwendet. Bei neuen, ausschreibungspflichtigen oder sicherheitsrelevanten Anlagen sollten zusätzlich die aktuell für das jeweilige Projekt geltenden technischen Vorgaben geprüft werden.

DIN-Dichtungen und Flanschdichtungen: Wo liegt der Unterschied?

Die Begriffe DIN-Dichtung und Flanschdichtung beschreiben zwei unterschiedliche Eigenschaften einer Dichtung. Eine Flanschdichtung wird nach ihrem Einsatzbereich benannt: Sie dichtet eine Verbindung zwischen zwei Flanschen ab. Der Begriff DIN-Dichtung weist dagegen darauf hin, dass ihre Ausführung oder ihre Abmessungen einer bestimmten Norm beziehungsweise Normabmessung zugeordnet sind.

Eine Dichtung kann deshalb gleichzeitig eine DIN-Dichtung und eine Flanschdichtung sein. Das gilt beispielsweise für einen Flanschdichtungsring mit Abmessungen nach DIN 2690.

In unserer Kategorie Flanschdichtungen finden Sie sowohl genormte Ausführungen als auch weitere Dichtungen für Flanschverbindungen.

Werkstoffe für DIN-Dichtungen

Der passende Dichtungswerkstoff richtet sich nicht allein nach der Norm. Entscheidend sind insbesondere das abzudichtende Medium, die auftretenden Temperaturen, der Betriebsdruck und die mechanische Belastung.

Abhängig von Anwendung und Dichtungsausführung können unter anderem Elastomere wie EPDM oder NBR sowie verschiedene Faser- und Verbundwerkstoffe eingesetzt werden. Jeder Werkstoff besitzt unterschiedliche Beständigkeiten und Belastungsgrenzen.

EPDM wird beispielsweise häufig für Anwendungen mit Wasser sowie für witterungsbeanspruchte Verbindungen eingesetzt. NBR kommt je nach Materialqualität eher für Anwendungen mit Ölen und Fetten infrage. Faserstoffe können bei höheren thermischen und mechanischen Anforderungen verwendet werden.

Welche Werkstoffe in einer konkreten DIN-Ausführung bei diconfa verfügbar sind, ergibt sich aus den jeweils angebotenen Produkten. Die Materialeignung sollte vor dem Einsatz immer anhand der konkreten Betriebsbedingungen geprüft werden.

Die passende DIN-Dichtung auswählen

Für eine zuverlässige Abdichtung muss die Dichtung sowohl geometrisch als auch technisch zur vorhandenen Verbindung passen. Die Normbezeichnung ist dabei ein wichtiger Ausgangspunkt, sollte jedoch nicht das einzige Auswahlkriterium sein.

Prüfen Sie vor der Bestellung insbesondere:

  • zugrunde liegende DIN- oder Produktnorm
  • Form und Bauart der Dichtung
  • Nennweite beziehungsweise DN-Größe
  • Druckstufe beziehungsweise PN-Zuordnung
  • Innen- und Außendurchmesser
  • Materialstärke
  • gegebenenfalls Lochkreis und Schraubenlöcher
  • abzudichtendes Medium
  • minimale und maximale Betriebstemperatur
  • Druck und mechanische Belastung
  • besondere technische Vorgaben oder Zulassungen

Vergleichen Sie die angegebenen Produktmaße immer mit der vorhandenen Einbausituation. Bei besonderen Anwendungen oder Unsicherheiten unterstützt Sie diconfa gerne bei der Auswahl einer geeigneten Dichtung.

Typische Einsatzbereiche genormter Flachdichtungen

DIN-Dichtungen werden in zahlreichen technischen, handwerklichen und industriellen Bereichen eingesetzt. Sie eignen sich insbesondere für Anwendungen, bei denen standardisierte Bauteile verbunden oder Dichtungen regelmäßig ausgetauscht werden müssen.

Typische Einsatzbereiche sind unter anderem:

  • Rohrleitungs- und Anlagenbau
  • Flansch- und Armaturenverbindungen
  • Heizungs- und Sanitärtechnik
  • Wasser- und Versorgungstechnik
  • Maschinen- und Gerätebau
  • Pumpen und technische Aggregate
  • Wartung und industrielle Instandhaltung
  • Reparatur bestehender Verbindungen
  • Serienfertigung und wiederkehrende Bedarfe

Die konkrete Eignung wird durch die jeweilige Normausführung, den verwendeten Werkstoff und die Betriebsbedingungen bestimmt.

DIN-Dichtungen passgenau bei diconfa bestellen

Bei diconfa finden Sie präzise gefertigte DIN-Dichtungen für standardisierte technische Verbindungen. Die Auswahl erfolgt je nach Produkt anhand von Norm, Ausführung, Abmessungen, Nennweite und weiteren technischen Eigenschaften.

Profitieren Sie von:

  • passgenauen Dichtungen nach definierten Abmessungen
  • einfacher Auswahl über Norm- und Größenangaben
  • Ausführungen für unterschiedliche technische Anwendungen
  • Lösungen für Wartung, Reparatur und Neuanlagen
  • kleinen Bestellmengen und wiederkehrenden Bedarfen
  • präziser Verarbeitung
  • persönlicher Beratung bei besonderen Anforderungen

Entdecken Sie die verfügbaren DIN-Dichtungen oder informieren Sie sich in den übergeordneten Kategorien Flachdichtungen und Flanschdichtungen über weitere passende Dichtungslösungen.

Häufig gestellte Fragen

Eine DIN-Dichtung ist eine Dichtung, deren Form, Abmessungen oder Ausführung einer festgelegten DIN-Norm beziehungsweise einer bekannten Normabmessung zugeordnet ist. Dadurch kann sie standardisierten Bauteilen und Einbausituationen einfacher zugeordnet werden.

Genormte Dichtungen besitzen nachvollziehbare Abmessungen und lassen sich deshalb einfacher auswählen, austauschen und wiederbeschaffen. Das ist insbesondere bei Wartungen, Reparaturen und wiederkehrenden Bedarfen von Vorteil.

Nein. DIN-Dichtung ist ein allgemeiner Begriff für Dichtungen nach einer Norm oder Normabmessung. In dieser Kategorie stehen genormte Flachdichtungen im Mittelpunkt. Einige davon sind speziell für Flanschverbindungen vorgesehen und damit gleichzeitig DIN- und Flanschdichtungen.

Eine Flanschdichtung mit Abmessungen nach DIN 2690 ist ein ringförmiger Dichtungsring für Flansche mit ebener Dichtfläche. Sie wird innerhalb des Schraubenkreises zwischen den beiden Flanschflächen eingesetzt.

Die historische DIN 2690:1966-05 wurde zurückgezogen. Ihre Bezeichnung wird weiterhin zur Zuordnung der bekannten Dichtungsabmessungen verwendet. Für neue oder normgebundene Projekte sollten die aktuell geltenden technischen Anforderungen geprüft werden.

DN bezeichnet die Nennweite eines Rohr- oder Flanschsystems. PN dient der Zuordnung zur Nenndruckstufe. Zusätzlich müssen die konkreten Abmessungen, der Werkstoff und die Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.

Der verwendete Werkstoff hängt von der jeweiligen Normausführung und Anwendung ab. Möglich sind beispielsweise elastomere Werkstoffe wie EPDM oder NBR sowie verschiedene Faser- und Verbundmaterialien. Das tatsächlich verfügbare Material ist der jeweiligen Produktbeschreibung zu entnehmen.

Prüfen Sie die Normbezeichnung, die Bauform, Nennweite, Druckstufe sowie Innen- und Außendurchmesser. Zusätzlich müssen Werkstoff, Medium, Temperatur und Betriebsdruck zur vorgesehenen Anwendung passen.

Die DIN-Nummer ist ein wichtiger Ausgangspunkt, reicht aber nicht in jedem Fall aus. Vergleichen Sie zusätzlich die konkreten Produktabmessungen und technischen Eigenschaften mit Ihrer vorhandenen Einbausituation.

Für besondere Normabmessungen, Werkstoffe oder technische Anforderungen können individuelle Dichtungslösungen bei diconfa angefragt werden. Dafür sollten möglichst genaue Angaben zur Norm, Geometrie, Materialstärke und Anwendung bereitgestellt werden.